StarCraft Training 1: Uebung macht den Meister

Ein Beitrag zur Artikelreihe „StarCraft Training: Jeden Tag ein bisschen besser
Starcraft2 Training

StarCraft Training: Jeden Tag ein bisschen besser

StarCraft Training 1: Uebung macht den Meister

Inhalt

Einleitung
Ein Gefühl für das Spiel entwickeln
Die vorhandene Zeit effektiv nutzen
Spielpausen machen

Einleitung


Mit Übung meine ich Spielen und das ist natürlich unerlässlich um sich zu verbessern. Doch worauf sollte man achten, um sich wirklich effektiv in StarCraft 2 zu verbessern? Dies versuche ich in dieser etwas allgemeineren ersten Folge der Trainings-Reihe zu vermitteln. Die späteren Folgen gehen dann konkreter auf einzelne Trainingstipps und Trainingsmöglichkeiten ein.

In der Ankündigung meiner Artikelserie „StarCraft Training: Jeden Tag ein bisschen besser“ hatte ich bereits beschrieben, dass viele StarCraft-Spieler in den Ligen unter Platin einfach stumpf vor sich hin laddern, ohne viel nachzudenken. Sie machen ein Spiel nach dem anderen und wundern sich warum sie sich kaum oder nur schleppend verbessern. Ein gezielteres Vorgehen, eine Art Trainingsplan ist erforderlich um sich wirklich weiterzuentwickeln. In der ersten Folge meiner Trainings-Reihe geht es nun zunächst um das reine Spielen an sich. Darum den richtigen Rhythmus zu finden und das richtige zu spielen. Richtig ans Eingemachte geht es dann in den nächsten Folgen.

Ein Gefühl für das Spiel entwickeln


Gute Spieler haben auch immer ein gutes Gefühl für das Spiel, was beispielsweise Timings angeht. Wann greife ich an, wann expandiere ich, was tun, wenn man vom Gegner länger nichts hört, …? Viele wichtige Dinge gehen auf Dauer einfach in Fleisch und Blut über und das meine ich damit wenn ich sage ein Gefühl für das Spiel entwickeln. Da 1vs1, 2vs2, 3vs3 und 4vs4 sich sehr unterscheiden was diese Dinge angeht empfehle ich zunächst nur eine dieser Spielmodi zu spielen, um eben ein gutes Spielgefühl genau dafür zu entwickeln. Meine Empfehlung geht sogar noch weiter. Ich denke man sollte zunächst auf jeden Fall ausschließlich mit 1vs1 Training beginnen, bis man im 1vs1 eine Liga unter der ist, welche man im Teamspiel erreichen möchte. Grund dafür ist, dass man im 1vs1 erst mal am besten und schnellsten lernt, auch wenn es vielen Anfangs etwas unangenehm ist, weil eigene Fehler vom Gegner meist gnadenlos offengelegt und bestraft werden. Auf das Trainieren von Teamspielen werde ich in einem späteren Beitrag zur Artikelserie „StarCraft Training: Jeden Tag ein bisschen besser“ eingehen.

Die vorhandene Zeit effektiv nutzen


DarKFoRcE: „12 Stunden laddern am Tag

Natürlich ist es umso besser, wenn man viel Zeit zur Verfügung hat, aber das wird bei den wenigsten der Fall sein. Meine Artikelserie richtet sich vor allem an Spieler, die eben keine 10 Stunden oder mehr am Tag mit StarCraft 2 verbringen können oder wollen. Ich gehe eher von durchschnittlich ca. 1 bis 3 Stunden pro Tag aus, was laut einer Umfrage auf 66% meiner Leser zutrifft. Ich denke man sollte zumindest am Anfang auch nicht zu viel Spielen, da man sonst den Spaß verlieren könnte oder beginnt abzustumpfen. Mit meiner Trainings-Reihe möchte ich euch helfen die vorhandene Zeit besser zu nutzen und auch trotz begrenzter Zeit Fortschritte zu machen.

Eine gewisse Untergrenze sollte man jedoch nicht unterschreiten. Wenn man Pausen von mehreren Tagen einlegt braucht man erst wieder ein paar Spiele, um rein zu kommen. Bei längeren Pausen kann der Trainingserfolg sich auch wieder zurück entwickeln, daher halte ich es für wichtig, dass man möglichst nicht mehrere Tage lange Pausen macht. Wenn es irgendwie geht sollte man zumindest zwischendurch ein paar Spiele machen, auch wenn mal weniger Zeit vorhanden ist.

Spielpausen machen


Von Zeit zu Zeit sind Pausen während einer Spielphase aber auch wichtig, um sich nicht zu überfordern. Lieber mal kurz über die vergangenen Spiele nachdenken und etwas durchatmen, ehe man weiter macht. Das kann nach einigen Spielen passieren oder nach besonders langen oder intensiven Spielen. Spiele stets mit Bedacht und nicht gefühllos nach dem Motto möglichst viele Spiele in der vorhandenen Zeit zu absolvieren.

Zumindest eine kurze Pause solltest du einlegen, wenn du merkst, dass dein Kopf, dein Handgelenk oder dein Rücken sich irgendwie bemerkbar machen. In dem Fall mal kurz aufstehen, ein paar Schritte gehen, die Handgelenke ausschütteln und die Gelegenheit nutzen um vielleicht was zu trinken zu holen oder mal nach der Freundin zu sehen. :)

Nach Niederlagen solltest du auf jeden Fall kurz pausieren, um runter zu kommen und eventuelle Wut abkühlen zu lassen. Über den richtigen Umgang mit Niederlagen und wie man diese nutzt, um besser zu werden berichte ich in der nächsten Folge „StarCraft Training 2: Aus Niederlagen lernen“.

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4 Kommentare zu StarCraft Training 1: Uebung macht den Meister

  1. Heute abend wird die 2. Folge “Aus Niederlagen lernen” erscheinen :)

  2. Toxic:

    Also meiner Meinung nach sind die Spielpausen (Raucherpausen) eins der Wichtigsten dinge.
    Nach meiner Erfahrung kenne ich es, 3 Spiele schon gespielt (Gewonnen oder Verloren tut jetzt nicht zur Sache), der Kopf dröhnt schon leicht voller Konzentration. Das Vierte Spiel beginnt und die Konzentration lässt nach, man vergisst Sachen das Macro und Micro ist nur noch 60% und schon ist alles im Eimer. Und im Schlimmsten Fall wird das Kopf dröhnen zu Schmerzen und schon kann man die nächsten Spiele aussetzen weil man nicht mehr fähig dazu ist.

  3. Geht mir genau so. Pausen sind definitiv wichtig. Auch nach Siegen. Kurz Pause machen. Vielleicht auch mal kurz aufstehen, rumlaufen, irgend ne Kleinigkeit machen, z.B. was aufräumen und dann weiter machen. Das hat meine Siegrate definitiv auch gesteigert

  4. Anonymous:

    naja 66% haben 1-3 h pro Tag Zeit für SC2, das halte ich für sehr viele.

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